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Nicolai Knauer über Burg Hornberg, Bestellung Burgführer (38 Seiten)

Das Mittelalter hinterließ unserer Kulturlandschaft viele Burgen. Ihr Erhaltungszustand und ihre heutige Nutzung variieren stark. Von manchen sind nur noch Grundmauern geblieben, andere werden nach wie vor bewohnt und bewirtschaftet (Burg Hornberg in 800-jähriger Tradition als Steillagen-Weingut). Das Außergewöhnliche an Hornberg: Das Mauerwerk ihrer Kernburg ist nahezu komplett erhalten, trotzdem kann sie gänzlich besichtigt werden. Man könnte sie als die "besterhaltene Ruine am Neckar" bezeichnen. Dieser Umstand kam auch ihrer Erforschung zugute, deren Ergebnisse dem Besucher durch Beschilderung, Burgführer und weitere Beschreibungen, je nach Grad seines Interesses präsentiert werden. Hornberg besaß eine äußerst bewegte Vergangenheit: Die stauferzeitliche Untere Burg mit mächtigem Turmpalas entstand am Ende des 12. Jahrhunderts. Kurz darauf erbaute man oberhalb zu ihrem Schutz eine weitere Burg, auf deren gewaltiger Schildmauer im 14. Jahrhundert ein hoher Bergfried errichtet wurde. Der kontinuierliche Ausbau mit bis zu vier Wehrmauerringen und etlichen Wohngebäuden erfuhr unter den Enkeln des berühmten Götz von Berlichingen, der die meiste Zeit seines Lebens auf Hornberg verbrachte, ihren Höhepunkt. Die Bauformen, die man auf der Burg vorfindet sind so vielseitig, dass sie oft in der Burgenliteratur als "Musterburg" herangezogen wird. Hornberg ist somit ein Freilichtmuseum für Burgenfreunde, das durch Renovierungen, neue Installationen und Veranstaltungen stets auch für den Stammgast interessant bleibt.

Sollten Sie Interesse an unserer 39-Seitigen Beschreibung der Burg Hornberg mit zahlreichen Abbildungen haben, können Sie sie für 5 Euro incl. Verpackung und Versandkosten schriftlich bestellen unter:
Güterverwaltung Burg Hornberg
D 74865 Neckarzimmern
bitte der Bestellung eine 5 Euro Note beilegen